Zu Gast: Peer Steinbrück | THADEUSZ | RBB

ARD (YouTube) 10.07.2013 18:45 Uhr, Dauer: 34:22

Politik bedeutet, auf der Basis unzureichender Informationen entscheiden zu müssen." Der Mann, der diesen Satz geprägt hat, ist nicht etwa ein Verächter des Politikbetriebes, sondern einer, der sich anschickt, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden: Peer Steinbrück. Kühl, trocken, zuweilen technokratisch, aber auch gern mal scharfzüngig -- so präsentiert sich der SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl im September am liebsten. Dass ausgerechnet er auserkoren wurde, die SPD nach acht Jahren schwarz-gelber Koalition wieder an die Macht zu führen, konnte der Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei seiner Kür im Dezember 2012 selbst kaum glauben: "Das war nicht geplant." Und manchmal wirkt der Wahlkampf des gebürtigen Hamburgers, der seine politische Laufbahn 1990 als Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein begann, auch so. Knapp 80 Tage vor der Wahl liegt der SPD-Spitzenkandidat deutlich hinter der Amtsinhaberin zurück -- je nach Meinungsforschungsinstitut bis zu 30 Prozent. Doch der studierte Volkswirt, der im Vorwahlkampf von hohen Nebeneinkünften über die intransparente Finanzierung seines "Peer-Blogs" bis hin zur Verunglimpfung italienischer Politiker, kaum ein Fettnäpfchen ausließ, beweist Nehmer-Qualitäten: "Sie können einfach nicht mit Geld umgehen", rief Steinbrück Bundeskanzlerin Angela Merkel im jüngsten Rededuell im Bundestag zu. "Wenn Sie in der Wüste regieren, wird der Sand knapp." Den miesen Umfragewerten zum Trotz scheint der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Ex-Bundesfinanzminister zu Zeiten der großen Koalition (2005 bis 2009) jetzt noch einmal aufzudrehen: Wie ein Berserker zieht er durch die Hallen der Städte und über die Marktplätze der Republik und wettert gegen die Umfragen. Und auch von seiner Partei fordert er, gerade jetzt Haltung zu zeigen: "Ich will von allen hören: Das werden wir gewinnen! Das ist die Einstellung!" Warum er sich am 22. September vorn sieht, wieso ihm wenig im Leben unangenehm ist, und was er macht, wenn er die Wahl doch verlieren sollte, das erzählt Peer Steinbrück bei "THADEUSZ"

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